Fasching/Karneval (2010, Kostüme) und Rosenmontag
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Fasching (Karneval) in Österreich
Am 11. November jeden Jahres startet die berühmte 5. Jahreszeit. Daran erfreuen sich all diejenigen, die Spaß an offenen Reden und Tanz haben. Ob man sich als Funkenmariechen beteiligt oder nur Büttenabende besucht, liegt im Ermessen jedes einzelnen. Je nachdem wofür man sich geboren fühlt, benötigt man schon eine ordentliche Portion Humor. Die Büttenreden, die bei den Sitzungen geschwungen werden, sind nicht gerade weichgespült. Da kann sich der eine oder andere schon auf den Schlips getreten fühlen. Eine andere Seite ist da natürlich auch der Alkohol. Dieser fließt auf Faschingsveranstaltungen in Strömen und enthemmt gewaltig. Wer also gern auf Faschingsveranstaltungen geht und vermutet, dass es dort nicht bei einem Flirt bleibt, sollte entsprechend vorsorgen.
Etwas anderes sehr Wichtiges zu Karneval sind die Kostüme. Ohne Faschingskostüme geht im Karneval gar nichts. Dabei gibt es natürlich die Klassiker, wie Teufel, Hexe, Nonne und Polizist. Aber jedes Jahr kommen, je nachdem, welche Filme im Kino erfolgreich waren, auch immer wieder neue Kostüme hinzu. Da die Auswahl so groß ist, fällt die Entscheidung für das richtige Kostüm mitunter schwer. Auf der anderen Seite kann man natürlich auch ausprobieren, in welcher Verkleidung man sich am wohlsten fühlt. Fühlt man sich als Hexe wohl oder wollte man eigentlich schon immer mal Cowboy sein? Es bleibt kein Wunsch offen.
Wenn man sich für ein Kostüm entschieden steht, stellt sich häufig die Frage, ob man es selbst näht, kauft oder ausleiht. Dabei muss gesagt werden, dass man ein Faschingskostüm beim Verleih gar nicht früh genug reservieren kann. Faschingskostüme sind nicht gerade günstig zu kaufen und wer sehr häufig auf Büttensitzungen und andere Faschingsveranstaltungen geht, braucht vielleicht auch verschiedene Kostüme. Bei den Funkenmariechen kommt dazu eventuell noch die Gardeuniform. Wie man sieht, ist es gar nicht so einfach ein Narr zu sein. Man muss sich mit vielen Dingen auseinandersetzen.
Mit Fasching ist es jedoch ähnlich wie mit dem Fußball. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Ein bisschen von jedem ist kaum möglich. Wer allerdings so ein richtiger Faschingsmuffel ist, braucht Nerven wie Drahtseile. Zum einen kann man sich dem närrischen Treiben kaum entziehen, weil es gerade in den großen Städten und Karnevalshochburgen mit viel Liebe zum Detail zelebriert wird, zum anderen stolpert man an jeder Ecke über Faschingskostüme. Gerade an Rosenmontag, Weiberfastnacht und Aschermittwoch kann man so manchem falschen Polizist auf den Leim gehen. Jedes Land und jeder Faschingsverein hat seine eigene Tradition und seine ganz eigene Art zu feiern. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam. Am Aschermittwoch hat ihr närrisches Treiben ein Ende.
Es ist interessant, zu beobachten, wie eine Büttensitzung abgehalten wird. Manche sind so groß und wichtig, dass sie sogar im Fernsehen übertragen werden. Wer sich also für Fasching begeistert, kann die schönsten Sitzungen im Fernsehen betrachten und dabei auch die vielen verschiedenen Faschingskostüme bewundern. Vom Clown über die Monroe bis hin zu verschiedenen Politikern und anderen Größen gibt es sehr geschmack- und fantasievoll gestaltete Faschingskostüme. Wer also das Geld für ein Kostüm sparen möchte, kann es sich durchaus selbst machen. Immer wieder im Trend liegen in dieser Zeit auch die Klamotten aus den 70iger Jahren. Die Blumenkinder werden niemals müde und gehören zu jeder Faschingssaison.
In der Faschingszeit ist nicht so, wie es scheint. Der Karneval macht vieles leichter und die verschiedenen Kostüme ermöglichen es, in andere Rollen zu schlüpfen und dem Alltag zu entfliehen. Auch dafür sind Karnevalskostüme also notwendig. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man sich in einer Verkleidung zu anderen Dingen hinreißen lässt. Man wird risikobereiter und kann sich richtig fallen lassen, folglich aus dem Alltag ausbrechen. Mit Faschingskostümen wird die Karnevalszeit erlebbarer. Man kann die Stimmung besser genießen und sich richtig von dem Umstand einfangen lassen.
Rosenmontag in Österreich
Rosenmontag ist der Feiertag aller Karnevalisten. Die Faschingszeit beginnt jedes Jahr am 11. November um 11.11 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt bereiten sich die Närrinnen und Narren intensiv auf ihre Auftritte vor. Man überlegt sich das Motto der Prunksitzungen und geht in Bezug auf die Vorbereitungen in die heiße Phase. Karneval, Fasching oder Fasnacht sind die Bezeichnungen für die berühmte fünfte Jahreszeit. Da der Beginn nun erläutert ist, sollte man auch über das Ende dieser Zeit sprechen. Dieses kann von Jahr zu Jahr differieren. Rosenmontag liegt immer 48 Tage vor dem Ostersonntag. Zwei Tage nach Rosenmontag ist Aschermittwoch und die Faschingssaison somit beendet. Der Aschermittwoch leitet die 40-tägige Fastenzeit ein.
Zu Rosenmontag finden an verschiedenen Orten große Umzüge statt. Die größten und schönsten Rosenmontagsumzüge findet man sicherlich in den Faschingshochburgen Österreichs. Doch auch in kleineren Städten und Ortschaften finden Rosenmontagszüge statt. Ein Ziel ist es dabei, den Winter auszutreiben und Platz für den Frühling zu machen. Die Bezeichnung Rosenmontag hat nichts mit der Blume zu tun. Vielmehr ist es von dem Wort „rasen“ abgeleitet. Rückschließend kommt daher das Bestreben durch die Straßen zu ziehen. Auf diese Weise sollen die alten Geister des Winters ausgetrieben werden.
Die Rosenmontagszüge dienen jedoch nicht nur diesem einen Zweck. Immer wieder kommt es nämlich am Rande der Umzüge zu Kundgebungen. Dabei werden Büttenreden gehalten, in denen hauptsächlich politische Missstände und Fehlentscheidungen thematisiert werden. Die Umzugsteilnehmer haben dabei farbenfrohe und abwechslungsreiche Kostüme an. Sie feiern sich und auch die Karnevalszeit. Dabei fließt natürlich Alkohol in Strömen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den Kater zu versorgen, sondern ebenso an Kondome zu denken. Alkohol senkt bekanntermaßen die Hemmschwelle. Darum ist es wichtig, dass Männer wie Frauen an Verhütung denken. Die einfache Pille reicht dabei nicht aus. Wichtig ist, dass man an Kondome denkt. Denn sie schützen nicht nur vor Schwangerschaft, sondern ebenso vor HIV und Hepatitis.
Wer also auf den Rosenmontag geht und dort ausgelassen feiern möchte, sollte sich entsprechend schützen. Neben dem Alkohol und der Stimmung spielen natürlich auch die Kostüme eine ungeahnte Rolle. Sie sind nicht nur schön und fantasievoll, sondern helfen viel mehr dabei, loszulassen und einfach mal zu genießen. Man kann wesentlich leichter abschalten und sich auf das feiern einlassen. Oftmals ist es so, dass man auf Feiern den Alltag vergessen möchte. Man möchte lachen und genießen. Darum ist es wichtig, dass entsprechende Kostüm zu finden. Man sollte sich darin wohlfühlen können und somit in eine andere Rolle schlüpfen.
Rosenmontag ist für Karnevalsliebhaber der Feiertag schlechthin. Dennoch ist es kein offizieller Feiertag. Viele Firmen nutzen den Rosenmontag als Brückentag und bieten ihren Angestellten somit, an den verschiedenen Umzügen teilzunehmen. Es ist jedoch niemand dazu verpflichtet, seinem Angestellten Urlaub zu geben oder ihn anderweitig freizustellen. Es ist also wichtig, den Arbeitgeber zu fragen, bevor man einfach zu Hause bleibt. Rosenmontag spielt also in der Karnevalswelt eine sehr große Rolle. Man trägt die Karnevalszeit und alles, was dazu gehört, nach außen. Während der Faschingszeit bekommt man von dem bunten Treiben recht wenig mit. In der Regel geschieht alles hinter verschlossenen Türen.
Karneval und alles, wofür diese Zeit steht, ist sehr wichtig. Dennoch ist nicht jeder Mensch dazu geboren, ein Narr zu sein. Viele versuchen sich dem Zauber des Humors und der Kostüme zu entziehen. An Rosenmontag ist dies jedoch beinahe unmöglich. Überall in den Straßen und auf öffentlichen Plätzen trifft man Menschen, die in fantasievolle Kostüme gehüllt sind. Sie feiern sich selbst und das Leben. Während sie durch die Straßen ziehen, ist es ihr Bestreben, den Winter zu vertreiben. Man muss den Karneval nicht lieben, um zu Rosenmontag ausgelassen zu feiern. Es ist eine Möglichkeit, vom Alltag abzuschalten, Freunde zu treffen und einfach nur das Leben zu feiern.

